Solar richtig reinigen
|

Solarmodule Reinigung – so reinigt man Solarmodule richtig

Solarmodule sind heute auf den Dächern vieler Privathäuser zu finden und stellen eine beliebte Möglichkeit dar, um sauberen Strom zum Nulltarif zu erzeugen. Durch die Montage auf dem Dach sind die Module auf dem Haus natürlich auch allen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Staub, Ruß, Vogelkot, Blätter und andere Verschmutzungen sammeln sich mit der Zeit auf den Solarmodulen an. Daher ist die Solarmodule Reinigung auch ein Thema, mit dem sich Besitzer von einem Haus mit Solaranlage früh oder später auseinandersetzen muss.

Warum muss man eine Solarmodule Reinigung durchführen?

Sind Solarmodule stark verschmutzt, so wird die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Es ist erwiesen, dass ein Solarmodul, das regelmäßig gereinigt wird, eine Energieproduktion ergeben kann, die um 5 bis 10 Prozent höher liegt, als bei verschmutzen Modulen. Von daher lohnt es also durchaus, die Module regelmäßig sauber zu halten.

Jedoch ist die Aufrechterhaltung einer möglichst hohen Energiegewinnung nicht der einzige Grund, um die Solarmodule möglichst regelmäßig zu reinigen. Einige Schadstoffe, die sich auf den Modulen ablagern können, sind für die Solaranlage auf dem Haus schädlich. Dazu gehört beispielsweise Vogelkot, der ätzend ist und zu Korrosion führen kann. Außerdem fällt auch auf, dass bei Solaranlagen in ländlichen Gebieten sich häufig stickstoffhaltige Partikel auf den Modulen ansammeln, die von Düngemitteln stammen. Auch diese wirken korrosiv und schaden den Solarmodulen. Die Solarmodule Reinigung trägt also auch dazu bei, die Lebensdauer der Module zu verlängern.

Was sollte man bei der Solarmodule Reinigung beachten?

Solaranlage Reinigung

Für Solarmodule ist es also vorteilhaft, wenn man sie regelmäßig reinigt. Wie oft sie gereinigt werden müssen, hängt von den individuellen Bedingungen ab. In manchen Regionen sind mehr Schadstoffe und Schmutzpartikel in der Luft enthalten, als in anderen. Darüber hinaus besteht auch ein Unterschied zwischen flach montierten Solarmodulen und solchen Modulen, die auf schrägen Dächern angebracht sind. Bei den Flachdächern kann der Regen Verschmutzungen nicht vom Dach herunterspülen, so dass eine Säuberung öfter nötig sein kann. In der Regel kann man davon ausgehen, dass es Zeit für eine Reinigen ist, wenn eine geringere Leistung erzielt wird. Es gibt heute moderne Überwachungssysteme, an denen man leicht erkennen kann, wenn die Leistung eines Moduls abfällt.

Spezifische Schritte beim Reinigen

Es gibt Fachunternehmen, bei denen man die Solarmodule professionell warten und reinigen lassen kann. Es ist jedoch auch möglich, das Solarmodul selbst zu reinigen. Dabei gibt es einige Punkte, auf die man unbedingt achten sollte. Dazu gehören die Folgenden:

  • Richtige Zeit für das Reinigen wählen
  • Nur geeignete Reinigungsmittel einsetzen
  • Keine scharfkantigen Werkzeuge zum Reinigen einsetzen
  • Vorsicht beim Abspülen mit kalkhaltigem Wasser

Beim Reinigen der Module gilt es einige Vorsichtsmaßnahmen, die unbedingt eingehalten werden sollten. Besonders bei Modulen, die auf dem Dach angebracht sind, gilt es, auf die persönliche Sicherheit zu achten, um Stürze zu vermeiden. Bei allen Modulen, auch bei denen die nicht auf Dächern angebracht sind, gilt es darauf zu achten, dass man nicht mit den Teilen in Kontakt kommt, die Elektrizität leiten. Die Module sollten nicht während der Zeit einer hohen Sonneneinstrahlung gereinigt werden, um Wasserflecke zu vermeiden.

Darüber hinaus muss bei der Reinigung auch so verfahren werden, dass die Module nicht beschädigt werden. Wenn möglich, sollten die Module ganz ohne Reinigungsmittel gesäubert werden. Wenn jedoch starke Verschmutzungen bestehen, so sollte man sanfte, umweltfreundliche Reinigungsmittel einsetzen. Ebenfalls sollte die Reinigung mit einer weichen Bürste durchgeführt werden, die für Glasoberflächen geeignet ist. Es sollten keine harten Bürsten oder Kratzer eingesetzt werden, mit denen man die Oberflächen der Module zerkratzen könnte. Hochdruckreiniger eignen sich ebenfalls nicht zur Reinigung der Module. Durch den starken Wasserstrahl können Beschädigungen an der Glasoberfläche entstehen.

Stark kalkhaltiges Wasser kann ebenfalls Nachteile mit sich bringen. Es können nämlich Kalkflecken auf der Oberfläche zurückbleiben, die zu einer Verminderung der Leistungsfähigkeit führen können. Wenn möglich sollte man zur Solarmodule Reinigung daher weiches Wasser aus der Regentonne vorziehen, besonders wenn das Leistungswasser im Haus einen hohen Härtegrad aufweist.

Im Bereich zwischen dem Rahmen und dem Glas setzt sich Schutz besonders häufig fest. Auch Regenwasser drückt den Schmutz auch gerne in diese Ecken. Es ist sogar möglich, dass sich dort mit der Zeit Moos ansetzt. Dadurch wird die Leistung der Module besonders stark beeinflusst und es empfiehlt sich, beim Reinigen besonders auf diesen Bereich zu achten.

Es ist ratsam, die Solarmodule öfter einmal zu reinigen, damit sich nicht zu viel Schmutz darauf ansammelt. Auf diese Weise fällt das Reinigen leichter und man kann den Einsatz von Reinigungsmitteln vermeiden.

Eine professionelle Reinigungsfirma beauftragen

Reinigung von Solar

Nicht jeder Hausbesitzer hat die Zeit, die Solaranlage selbst zu reinigen oder möchte das Risiko nicht eingehen, die Module auf dem Dach zu reinigen. In diesem Fall kann man auch eine professionelle Reinigungsfirma mit der Aufgabe beauftragen. Dadurch hat man den Vorteil, dass man eine gründliche Reinigung erhält und sie gleichzeitig auf gute Funktionsfähigkeit überprüfen lassen kann. In der Regel reicht es, eine solche Reinigung alle zwei Jahre durchführen zu lassen. Man muss dabei mit Kosten von 1 bis 3 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Autor

  • Sein Spezialgebiet ist die Solarenergie. Michael hat es sich zur Aufgabe gemacht, nützliche und hilfreiche Artikel zur Solarenergie, seinen Leser zur Verfügung zu stellen.